Grundwasserstand
Aktuelle Messdaten zum Grundwasserstand und zum Verlauf des letzten Jahres finden Sie für ausgewählte Messstellen in Oberbayern und Schwaben im Internetangebot des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.
Grundwasserstände im Amtsgebiet
Zahlreiche vielfach miteinander konkurrierende Nutzungen und sonstige menschliche Eingriffe in den Grundwasserhaushalt (Gewinnung von Grundwasser als Trinkwasser, Abbau von Lagerstätten, Baumaßnahmen usw.) machen den Schutz des Grundwassers notwendig, um seine Verfügbarkeit auch langfristig zu sichern.
Dies setzt eine regelmäßige und langfristige Beobachtung und Auswertung der Grundwasserstände und ihrer Schwankungen voraus, die sich ganz wesentlich auf einen leistungsfähigen Meßdienst und ein Netz entsprechend ausgebauter und repräsentativer Meßstellen abstützen muß.
Hierzu müssen z. B. folgende Aufgaben wahrgenommen werden:
- Beschaffung und Bereitstellung von Grundlagendaten
- Übersicht über die Grundwasservorräte,
- Charakterisierung der Grundwasserstände (bzw. der Quellschüttung),
- Abgrenzung von Strömungsfeldern und Einzugsgebieten,
- Erkennen der Wechselbeziehungen zwischen Grund- und Oberflächengewässern,
- Erfassen möglicher Auswirkungen langfristiger Klimaschwankungen.
Das Wasserwirtschaftsamt betreibt derzeit im gesamten neuen Amtsbezirk (bisherige Wasserwirtschaftsämter Aschaffenburg und Würzburg) im Rahmen des Landesgrundwasserdienstes (Grund- und Verdichtungsnetz) ca. 50 Grundwassermeßstellen und 6 Quellmeßstellen (Meßnetz derzeit in Überarbeitung) sowie ca. 150 Grundwassermeßstellen für sonstige Aufgabenstellungen der Wasserwirtschaft (z. B. Beweissicherungsmeßstellen für Gewässerausbauten und Hochwasserschutzmaßnahmen).
Diese Meßstellen haben i. a. einen Durchmesser von 100 bis 150 mm, sind also auch für die Entnahme von Wasserproben geeignet und sind teilweise mit einem Meßgerät zur Aufzeichnung der Wasserstände ausgestattet (Schreibgerät oder Datensammler / kontinuierliche Aufzeichnung).
Zusätzlich gibt es viele Meßstellen Dritter, z. B. eigene Meßstellen von Deponien, Wasserversorgungsunternehmen, Kiesgruben, zahlreiche Meßstellen für die Neubaustrecken der Bahn (allein ca. 380) und sonstige Beweissicherungsmeßstellen.
Hauptaufgabe des amtlichen Meßnetzes ist die großräumige und langfristige Beobachtung der Grundwasserstände. Kleinräumig oder örtlich können erhebliche Unterschiede auftreten. Ebenso zeigen sich teilweise erhebliche Schwankungen der Wasserstände im zeitlichen Verlauf (Naßjahre / Trockenjahre bzw. jahreszeitliche Einflüsse), was allerdings erst bei längerer Beobachtungsdauer erkennbar wird.

Übersichtskarte der Messstellen
Nachfolgende Daten sollen beispielhaft die Schwankungen des Grundwassers über längere Zeiträume darstellen. Sie dienen der allgemeinen Information und werden ca. ein- bis zweimal jährlich aktualisiert. Weitere Informationen können SIe über den "Niedrigwasserinformationsdienst Bayern" oder den "Messdaten Grundwasserstand" des Bayerischen Landesamtes für Umwelt beziehen.
MS Frühlingslust 86A (04108)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 30 Jahre
MS Rück 178 (04141)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 30 Jahre
MS Großwallstadt 161 (04139)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 30 Jahre
MS Großostheim 115 (04129)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 30 Jahre
MS Schneeberg 179 (04142)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 30 Jahre
MS Rieneck 164 (27107)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 30 Jahre
MS Kahl a. Main 96D (04148)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 30 Jahre
MS Dipbach BK 1 (27124)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 10 Jahre
MS Wagenmühle B (27116)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 15 Jahre
MS Rothof MU 8 (27129)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 10 Jahre
MS Gossmannsdorf a. Main (27133)

Grundwasserstände 3 Jahre

Grundwasserstände 10 Jahre
MS Stadtwald Würzburg MU 4 (27135)

Grundwasserstände 4 Jahre
MS Birkenfeld MU 1 (27134)

Grundwasserstände 4 Jahre
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